Wir feiern den Abend mit allem was Argentinien bieten kann: Mit Musik, Wein, Fleisch, Wärme, Fest und fröhliche Menschen.
«Der Rhythmus gibt den Lieder ihre Geheimnisse und die Melodie gibt ihnen ihr Lächeln»
– Die musikalische Reise beginnt im gebirgigen Norden Argentiniens, wo indianische Einflüsse die Musik prägen, mit Werken von Atahualpa Yupanqui.
– Dann Buenos Aires, dem Geburtsort des Tango Nuevo, mit Kompositionen der leidenschaftlichen Musik Astor Piazzollas.
– Wir hören traditionelle Musik der Gauchos aus den Pamparegionen Argentiniens.
Spanische und indianische Einflüsse kennzeichnen die Musik Argentiniens. Die Dualität der Gefühle, Melancholie und Lebensfreude, Vitalität in Melodie und Rhythmus sind die typischen Eigenschaften dieser einmaligen Kompositionen. Duopartner von Jury Clormann ist an diesem Abend der Gitarrist Antonio Malinconico, ebenfalls ein hervorragender Kenner der argentinischen Musik.
Jury Clormann ist mit Eduardo Falu befreundet, hat ihm an Meisterkursen in Europa assistiert und hatte die grosse Ehre, einige Konzerte mit ihm teilen zu dürfen. «Jury Clormann gehört zu den aussergewöhnlichen Gitarristen in Europa, denen es vergönnt ist, argentinische Musik so zu interpretieren, wie man es selbst in Argentinien nur von Könnern zu Gehör bekommt»
(Eduardo Falu)
Das Barbecue Angebot und die Weine werden speziell für diesen Abend zusammengestellt und präsentiert.
Die Vernissage der Ausstellung von Katharina Clormann beginnt am 15. August
Freitag, 17. September 21 Uhr
Francesco Paolo Tosti- seine schönsten und berühmtesten Lieder
Madeleine Esther Zimmermann, Altistin
Timon Altwegg,Pianist/Begleiter am Klavier


Die bekannte Schweizer Altistin, wurde in Belgien geboren und wuchs in der Schweiz auf.
Nach ihrem Musikstudium an renommierten Ausbildungsstätten in der Schweiz, erarbeitete sie sich durch ein weiteres zusätzliches intensives Studium in der Kunst des Belcantos (Maria Callas Fondation), letzte künstlerische Vervollkommnung. Bald folgten erste Auftritte in Konzerten und Opernquerschnitten, welche sie seither immer wieder ins In-und Ausland führten. Ihr ungewöhnlich grosses Potential, erlaubt ihr eine Vielseitigkeit in allen Stilrichtungen. Sie beherrscht das Alt- Repertoire ihres Faches von Verdi bis Wagner ebenso, wie die traditionellen grossen Messen und Oratorien. Ihr volles Volumen, vereint mit einem farbenreichen eigenen Timbre, kann sie vom Lied bis zur Oper, immer wieder effektvoll einsetzen und erhält in hervorragenden Kritiken seine Bestätigung. Die derzeitige aussergewöhnliche Programmgestaltung mit den beliebtesten und weltberühmten Liedern von Francesco Paolo Tosti, welche sonst nur den grossen Tenören aller Zeiten vorbehalten blieben und in den berühmtesten Salons der Jahrhundertwende vorgetragen wurden, bildet einen der romantischen und anspruchsvollen Höhepunkte bei den Konzertauftritten der expressiven Künstlerin.
Eine musikalische Welt, erfüllt von Liebe, Sehnsüchten und Träumen, von Schmerz, Verletztheit und hoffnungsloser Liebe, offenbart sich dem Zuhörer in den einzigartigen Liedern von F.P.Tosti. Seine unsterblichen Kompositionen ,wie „Ideale“- „Segreto“- „Chanson de l’adieu“, und ebenso die stimmungsvollen und klangreichen Stücke, „Non t’amo piu“ und „Preghiera“ , sowie viele weitere seiner beliebtesten Stücke, lassen den Zuhörer wieder in die musikalische Zeit der berühmten Jahrhundertwende eintauchen.
Freitag, 24. September 21 Uhr
Pippo Pollina & Piccola Orchestra Altamarea
IN CONCERTO

Pippo Pollina (Gesang, Piano, Gitarre)
Marie Elmer (Geige)
Diane Lambert ( Cello)
Silvia Savova (Geige)
Andra Arnicane (Bratsche)
Pippo Pollina gilt als einer der besten und wichtigsten zeitgenössischen italienischen Liedermacher. Der gebürtige Sizilianer aus Palermo ist heute eine feste Größe innerhalb des neuen italienischen Autorenliedes. Er hat mittlerweile 15 Alben veröffentlicht und spielt seine Konzerte in Italien, Deutschland, der Schweiz und Österreich mit ständig wachsendem Erfolg.
Seit vielen Jahren steht Pippo Pollina mit seinen politischen, gesellschaftskritischen Liedern beherzt für Frieden, Freiheit und Menschenrechte ein. Er ist aber ebenso ein Meister poetischer Balladen und gefühlvoller Arrangements.
Der unerschöpfliche Drang nach künstlerischem Austausch, ist für Pippo Pollina unabdingbar für eine menschliche und kreative Erfüllung und zeigt sich in zahlreichen Zusammenarbeiten und Tourneen mit renommierten Künstlern wie z.B. Konstantin Wecker, Georges Moustaki, Inti Illimani, Franco Battiato, Patent Ochsner, Charlie Mariano, Linard Bardill, Schmidbauer/Kälberer, um nur einige zu nennen.
Der charismatische Künstler überrascht mit seinem musikalischen Werdegang und bei seinen lebendigen Konzerten immer wieder mit unterschiedlichsten instrumentalen Besetzungen.
Bei der Tournee „IN CONERTO“ wird Pippo Pollina erstmals von einem klassischen Streichquartett begleitet:
Marie Elmer (Geige) aus Tschechien, Silvia Savova (Geige) aus Bulgarien, Andra Arnicane (Bratsche) aus Lettland und Diane Lambert (Cello) aus Frankreich unterstreichen mit ihren intimen, virtuosen und stimmungsvollen Klängen die Kraft und Schönheit seiner Lieder.
Die unvergleichliche Stimme und die große Bühnenpräsenz von Pippo Pollina, gepaart mit seinen typischen, faszinierenden Geschichten und Anekdoten, die es zu entdecken gilt, füllen einen Abend mit Leidenschaft, Poesie, Melancholie und Heiterkeit – intensiv, virtuos, stimmgewaltig und einfühlsam.
Fr. 48.-
www.pippopollina.com / info@pippopollina.com
Freitag, 22. Oktober 2010 ab 21 Uhr
Peter Eisen Trio meets Herbie Saurer


Peter Eisen p
Hans Sander b
Curt Treier d
waren dieses Frühjahr erstmals mit dem Sänger Ken Prevost in der Sommerlust zu Gast. Die ursprünglich reine Winterthurer Formation gehörte vor rund einem halben Jahrhundert zur regionalen Jazz- und Tanzmusik-Szene. Als der Pianist seinen Wohnsitz Ende der 70-er Jahre in den Klettgau verlegte, war der musikalische Kontakt zu
Herbie Saurer tp, flh, voc
geschaffen. Zusammen mit dem Gründer und Bandleader der damals weit über Schaffhausen bekannten New Riverside-Dixieland Jazzband entstand eine Quartett-Formation, die sich für viele Jahre vor allem dem Great American Songbook widmete.
Herbie’s letzjähriger, erfolgreicher Auftritt mit einer italienischen Bigband in der Beringer Zimmerberghalle beweist, dass der einstige „Lokalmatador“ noch immer über eine grosse, treue Anhängerschaft verfügt.
Dieses Konzert führt nun die vier Musiker im intimen Rahmen der Sommerlust zu ihren „musikalischen Wurzeln des transatlantischen Songbooks“ zurück.
Fr. 35.00
Freitag, 29. Oktober 2010 ab 21 Uhr
Barbara Balzan Quartett mit Paolo Fresu
Das ist pure Erotik in Jazzform
Das Barbara Balzan Quartet und Paolo Fresu bezauberten in der Sommerlust.
Das war im Oktober 2009
Solche Leute hat man nicht jede Woche in der Stadt: Sie – die wohl hotteste Schweizer Vocal-Jazz-Hoffnung, die so klug wie sympathisch wie natürlich cool rüberkommt und beharrlich ihren Weg geht. Er – der sardische Superstar, unbestritten einer der profiliertesten europäischen Jazztrompeter in der Nachfolge von Tomas Stanko und Enrico Rava. Zusammen ergibt das: pure Erotik in Jazzform. Für manchen Connaisseur war es das Jazz-Ereignis der Saison: Einen starken Auftritt legte das Barbara Balzan Quartet mit Paolo Fresu am Samstagabend in der Sommerlust hin. Verena Prager gelang es, die Musiker anlässlich ihrer CD-Release-Tour und noch am Vorabend der eigentlichen CD-Taufe am Sonntag im KKL Luzern nach Schaffhausen zu verpflichten. Die neue CD «Secret Whisper» von Barbara Balzan und ihrer Mitmusiker Gregor Müller (Flügel), Attilio Zanchi (Kontrabass), Tony Renold (Schlagzeug) vereint Standards mit Eigenkompositionen und gilt als Geheimtip.
Laszivität und Lyrizismus
Lyrisch und ruhig sind viele der Stücke, und doch beweist die Formation Mut zum Aussergewöhnlichen. Fresu setzt – mit und ohne akustisch-technische Spielereien wie Echo und Tonverfremdung – einzigartige Akzente auf der Trompete und dem Flügelhorn. Der brillante Pianist erweist sich nicht nur als perfekter Begleiter, sondern empfiehlt sich als genialer Tastenkünstler, ein fein ziseliertes Schlagzeug und eigenwillige Kontrabasseinwürfe sind bereicherndes Zutun. Daneben setzt Balzan ihre Stimme gekonnt als Erzählinstrument ein. Sie präsentiert sich nicht nur als talentierte Sängerin, sie verfügt über eine warme, sehr flexible und ausdrucksvolle Stimme, mit welcher sie das Material mit fast traumwandlerischer Leichtigkeit bewältigt. Jede ihrer Noten und Phrasen ist präzis und wohlüberlegt. Optisch und durch den überaus klugen Einsatz der Körpersprache bringt sie Coolness und Laszivität auf einen Nenner. Im Zusammenspiel wissen sich die beiden Solisten zudem klug zurückzunehmen und lassen das formidable Trio walten. Diese Art postmoderner Jazz ist eine wunderbare Sache. Er befreit sich aus dem engen Korsett der komplizierten Harmonien, vertrackten Rhythmen und kaum mehr nachvollziehbaren Sololäufen und verzaubert stattdessen die Zuhörer mit einer kaum merkbaren Mischung aus Jazz, Bossa Nova, zeitgenössischen Klängen, Folklore und allerlei Elementen von Weltmusik. Eine schöne Melodie wie «Red is the Irish Rose» wird dann in ihrer herben Schönheit belassen, ein gerader, poppiger Rhythmus darf auch mal eine Nummer lang durchgezogen werden. Zum Beispiel: Fresu bestreitet am Flügelhorn mit «In the Light» eine Solointroduktion, ein reizvolles Spiel mit archaischen Intervallen, danach geht das Geschehen nahtlos in den Diana-Krall-Klassiker «Why Should I Care» über. Klangwelten, die gut nebeneinander Platz haben, man muss nicht alles durch den Fleischwolf drehen Die aufregenden Klangcollagen des Quintetts entführen die Zuhörer am Samstag auch in karge, meditative, flächig sich ausbreitende Sequenzen, um wieder mit swingendem Groove und erdigem Drive zu kontrastieren. von Mark Liebenberg
Barbara Balzan wurde am Zürcher Jazz Festival als beste Solistin und als Pro Argovia Artistin 2007/2008 gewählt.
Der ganz besondere Leckerbissen!
Eintritt Fr. 48.-
Freitag, 5. November, 20.30 Uhr
Stefanie Senn Trio „Hommage an J.S. Bach“

Stefanie Senn – piano
Jean-Pierre Dix – bass
Berni Ruch - drums
Johann Sebastian Bach ist die Quelle, aus der die Musik sprudelt, in deren Strömungen und Strudel sich die drei Musiker tummeln.
Sie tauchen ab auf des Baches Grund, wirbeln ihn auf, schnappen nach vorbei schießenden Motiven und entladen ihre Spielfreude in wilden Sprüngen aus dem Nass der Improvisation.
Ob die Musiker gegen die Strömung schwimmen oder sich von dieser treiben lassen: Bach ist das Element in dem sie sich wohl fühlen.
Samstag, 6. November, 20.30 Uhr
Duo - Thomas Dobler - vibes und Kenny Drew jr. - piano
Das Duo erinnert an gary burton/chick corea.
repertoire: great american songbook, Musik von chick corea und abdullah ibrahim.
Wir sind im November auf tournee. Ist eine tolle Sache! Sogenannte Weltklasse....
Samstag, 11. Dezember, 21 Uhr
Das neue Thierry Lang Trio
Thierry Lang Trio mit Heiri Känzig, Bass, Kevin Chesham, Schlagzeug
Lustvolles Spiel auf höchstem Niveau
Am Festival da Jazz in St. Moritz 2009 hat der Pianist Thierry Lang sein Trio erstmals mit dem blutjungen Schlagzeuger Kevin Chesham, präsentiert. Die Anwesenden kamen in den Genuss eines Konzertes der Superlative. Das Trio mit Heiri Känzig, dem langjährigen musikalischen Gefährten von Thierry Lang am Bass, interpretierte die Kompositionen von Thierry Lang zupackend und ungemein verspielt. Ununterbrochen flogen die musikalischen Bälle hin- und her und das Publikum realisierte, dass es mit verfolgte wie gerade eine grosse musikalische Freundschaft im Entstehen war. Seit diesem denkwürdigen Konzert ist das Trio regelmässig aufgetreten und hat bereits eine CD eingespielt, die demnächst auf den Markt kommt. Kevin Chesham, der erfolgreich die Jazzschule Bern abgeschlossen hat, bringt einen frischen Wind in das Trio und hält Piano und Bass mit seinem federnden, modernen Spiel gehörig auf Trab. Und natürlich bleiben Thierry Lang und Heiri Känzig dem Jungspund am Schlagzeug nichts schuldig und zeigen bereitwillig die unendlich breite Palette ihres Könnens. So entsteht ein interaktives, lustvolles Zusammenspiel, das zurzeit unter den Pianotrios seinesgleichen sucht.
Thierry Lang, erster Schweizer Jazzpianist mit einem Vertrag bei dem berühmten Label Blue Note gilt unter den modernen Pianisten als der Mann für ein elegantes und transparentes Spiel mit schnörkellos hingelegten Linien. Hier ist kein Blender am Werk, der mit Virtuosität um ihrer selbst willen sein Publikum betört. Seine Soli können zwar mäandern, seine virtuosen Jazzlyrismen suchen jedoch Poesie eher durch harmonische Variationen der Musik als in uferloser Überschwänglichkeit. So steht auch nie die Dominanz der Persönlichkeit des Pianisten im Vordergrund, sondern stets der musikalische Dialog mit seinen Mitmusikern. Thierry Lang wurde für seine kulturellen Verdienste 2008 vom französischen Kulturministerium zum „Chevaliers des Arts et des Lettres“ ernannt. Neben seinem Trio feiert der Pianist zurzeit Erfolge im In- und Ausland mit seinem Projekt Lyoba, mit dem er unter anderem auch in der Sommerlust aufgetreten ist. Anfang 2010 erschien bei dem renommierten deutschen Label ACT music Lyoba revisited.
Kaum ein Schweizer Jazzmusiker geniesst international ein solches Renommee wie der stimmgewaltige Bassist Heiri Känzig, laut Peter Rüedi von der Weltwoche „the one an only“. Bereits in ganz jungen Jahren spielte er mit der Jazzlegende Art Farmer und er gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Vienna Art Orchestras. Känzig spielte und spielt mit den Giganten der internationalen Jazzszene wie John Scofield, Betty Carter, Kenny Wheeler u.a. Er spielt mit einem ausgesprochen vollen Ton, sehr melodiös und rhythmisch dynamisch. Dabei führt er seine Virtuosität nicht als Shownummer auf, sondern stellt diese in den Dienst der Musik. Et kontrastiert, erdet und ergänzt Langs Spiel mit seinen hochmusikalischen Linien, seinem ihm eigenen Formgefühl und seinen ausdrucksvollen und kreativen Solis.
Der junge Schlagzeuger Kevin Chesham, der 1987 in Bern geboren wurde, gilt als grosses Nachwuchstalent unter den Schweizer Schlagzeugern. Bereits während seiner Ausbildung an der Jazzabteilung der Hochschule der Künste in Bern war er gefragter sideman von zahlreichen Grössen wie Tom Harrell, Sandy Patton, Bert Joris oder Alexander von Schlippenbach.
Mittwoch, 29. Dezember, 19 Uhr
Jazz in der Beiz mit dem Jazz-Trio
Silvestri-Krisch-Ruch

Was wäre der Dezember ohne das traditionellen Vorsilvester Programm mit Jazz und Essen (à la carte).
Eintritt Musik Fr. 20.- (mit Essen)
ohne Essen Fr. 28.-
2011
Samstag, 5. März, 20.30
Duokonzert Violine-Marimba/Perkussion
Florian Meierott und Severin Balzer
Ein Konzert(gemässigte zeitgenössische Musik,Crossover und Weltmusik) mit dem bekannten deutschen Geiger Florian
Meierott(www.meierott.com)
Brunch an Ostersonntag und Ostermontag

An festlich gedeckten Tischen lässt es sich im Kreise der Familie und Freunden besonders schön tafeln. Unser Buffet bietet noch ein paar Extras.
Bitte reservieren Sie Ihren Tisch